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<pre>Am letzten Spieltag der europäischen WM 2018 Qualifikation kommt es im Lissaboner Estadio da Luz zum absoluten Showdown in Gruppe B. Die Protagonisten: Portugal, das mit 24 Punkten aktuell nur Platz zwei belegt, und der momentane Spitzenreiter aus der Schweiz (27).  <p> Der Grund: Mit sieben Punkten fehlen den drittplatzierten Magyaren aktuell zwei Zähler auf Portugal und fünf auf Tabellenführer Schweiz. Wollen die Ungarn ihre WM-Chancen aufrechterhalten, benötigen sie in der portugiesischen Hauptstadt folglich zumindest ein Remis.  <p>  Nachdem die Niederländer sich bereits bei der EM 2016 in Frankreich mit der Zuschauerrolle begnügen müssten, könnte ihnen dieses Schicksal auch bei der kommenden WM 2018 in Russland bevorstehen. <p> Daher wurde die Zusammenarbeit mit dem Schweizer Trainer Marcel Koller, der die Ã–sterreicher davor zur EM 2016 nach Frankreich geführt hatte, beendet. <p>  Und zwar mit der etwas überraschenden Teilnahme von Schweden. Denn nur die größten Optimisten haben wohl damit gerechnet, dass das „Tre Kronor-Team“ in der WM-Qualifikation gegenüber Frankreich und den Niederlanden Land sehen würde.  </pre>


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<pre>„Wir haben in ganz Europa Schlagzeilen gemacht, weil wir einen großen Favoriten besiegt haben“, freute sich Vladimir Petkovic nach dem Erfolg über Portugal, das allerdings ohne den verletzten Cristiano Ronaldo auflaufen musste.  <p> Seine Tore kann Ã„gypten jedenfalls gut gebrauchen — noch dazu da die Chancen auf das Achtelfinale durchaus vorhanden sind.  <p>  Dank des längst aus dem Effeff beherrschten 4-2-3-1-Systems sollte das Team Melli namentlich von Ballbesitz predigenden Mannschaften nur schwerlich zu knacken sein — auch die Spanier werden es mit einem mit mindestes sechs Spielern bestückten Abwehrriegel zu tun bekommen. <p> Dennoch bot sich kurz vor Schluss die größte Möglichkeit für die Dänen, als Leipzig-Legionär Yussuf Poulsen mit einem zu zentral angetragenen Kopfball an Irland-Keeper Darren Randolph scheiterte. <p>  In das Rennen um den begehrten Gold-Pokal gehen die „BiaÅ‚o-Czerwoni“ (dt. die Weiß-Roten) jedoch nur als großer Außenseiter, wie die Titel-Quoten der Wettanbieter zeigen â†’ Zu den Wettquoten für den Weltmeister!  </pre> 


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<pre> Doch die „Blagult“ schafften die Überraschung und zogen ins Play-off ein und eliminiert dort Italien.  <p> Wenngleich sich der Weltmeister dann bei der EM für diesen Fehltritt in der Vorbereitung revanchierte, ist das Überraschungspotential der Gastgeber doch prinzipiell unbestritten: Nicht zuletzt hatte sich das Team in Frankreich auch beim 0:0 gegen die Engländer den Prognosen der Wettanbieter widersetzt.  <p>  Vincent Janssen blickt auf das Spiel zurück, bewertet die Chance der Oranje und analysiert den Gastgeber Katar. <p>  In der Tat hat der mittlerweile 52-Jährige die griechische Hintermannschaft zurück zu alter Stärke geführt. <p>  Einzig im zweiten der drei Gruppenspiele gegen Costa Rica dürften die Asiaten als Favorit ins Spiel gehen.  </pre>


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<pre> Infolge dieses Play-off-Fluchs können die Gastgeber folgerichtig erst auf eine WM-Teilnahme verweisen — als Gruppensieger hatten sich die Gelb-Blauen vor zwölf Jahren ohne störende Umwege für das Fußballfest in Deutschland qualifiziert.  <p> In Russland wurden die „Blue Samurai“ in eine sehr ausgeglichene Gruppe mit Polen, Kolumbien und Senegal gelost â†’ Zum WM-Spielplan   <p> Auch die Wettfreunde sind der Meinung, dass Wales nicht mit leeren Händen aus Wien abreisen wird. Angesichts der enormen Heimstärke der Ã–sterreicher dürfte aber nicht mehr als ein Teilerfolg drin sein. <p>  Dabei dürfte der Blick auf die eigene jüngere WM-Vergangenheit allen Schweden jedoch Hoffnung machen. Bei den letzten drei WM-Teilnahmen (1994, 2002 und 2006) konnten die Skandinavier jeweils in der Vorrunde überzeugen und in die erste K.o.-Runde einziehen.  <p> Das Tor zur Endrunde nach Russland steht damit vor dem Rückspiel am Sonntagabend in Piräus sperrangelweit offen: Nur ein 0:3 oder eine Niederlage mit mehr als drei Toren Differenz kann die insgesamt fünfte WM-Teilnahme der fußballverrückten Balkannation noch verhindern.  </pre>


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<pre> Im Angriff gesetzt ist natürlich ein Mann: Takumi Minamino spielt mittlerweile für die AS Monaco und erzielte in unter 50 Länderspielen die mit Abstand meisten Toren im WM Kader.  <p> Dabei wird die Gäste nicht zuletzt der Gedanke beseelen, dass ein bis in die Schlussphase verteidigtes torloses Remis zumindest noch für ein kleines Fünkchen Hoffnung sorgt. Erst nach dem ersten Treffer der Nati dürfte das Play-off-Duell endgültig entschieden sein.  <p>  Erstmal gilt es nun aber die Pflicht zu erledigen. Dabei sollen auch drei Neue helfen – namentlich Youngster Nathaniel Chalobah (Watford), den nicht nur auf der Insel viele Klubs auf dem Zettel haben, Inneverteidiger Harry Maguire (24/Leicester City)) von Leicester City sowie der ehemalige U21-Keeper Jordan Pickford (23/FC Everton). <p>  Derweil stehen mit Connor Metcalfe, Keanu Baccus, Cammy Devlin, Riley McGree und Tyrese Francois ausreichend Kandidaten parat. für den offensiveren Part kann Arnold noch Denis Genreau bringen.  <p> Bei den schwedischen Gastgebern ist es dagegen kein gutes Zeichen, dass ausgerechnet ein Spieler die größte Aufmerksamkeit erhält, der fortan gar nicht mehr für die Blagult tätig werden möchte: Bereits bei der Europameisterschaft hatte Zlatan Ibrahimovic seinen Rücktritt erklärt.  </pre>


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